19. Dezember: Sei glücklich

Wir wollen heute inspirierende Persönlichkeiten zitieren. So sagte beispielsweise der amerikanische Präsident Abraham Lincoln: "Die meisten Menschen sind so glücklich, wie sie es sich selbst vorgenommen haben."

 

Wir haben uns vorgenommen, glücklich zu sein. Das funktioniert. Es kommt darauf an, wie wir eine Situation beurteilen, welche Chance wir auch in einer Krise entdecken, welche Fröhlichkeit für uns in der Traurigkeit steckt.

 

Wir wissen genau, dass das manchmal nicht einfach ist. Selbstverständlich darf man auch mal "menscheln" und klagen über all das, was gerade nicht so gut läuft. NUR: Wer sich in diesem Wehklagen festsetzt, wird es nicht schaffen, glücklich zu sein. 

 

Hinterfrage manche Situationen genau und übe dich darin, dich mit anderen zu freuen, auch wenn du selbst dich vielleicht gerade nicht so gut fühlst. Wir freuen uns miteinander über unsere kleinen Erfolge des Tages. Wir freuen uns an einem schönen Sonnenauf- oder -untergang, an einer netten Geste für den anderen, an einem beruflichen Erfolg unserer Mitmenschen. Denn das Glück basiert auf Lebensfreude und Dankbarkeit. Wieso also nicht gegenseitig Lebensfreude schenken und damit Glück teilen. Sei dankbar für das, was du bist, wie du bist, dass du bist. 

Wichtig ist, dass du dir bewusst machst, wie WERT-voll du bist. Für dich und für andere. Daraus erwächst Dankbarkeit und aus dieser Dankbarkeit wächst dann das Glück.

Brauchst du etwas, das dich hin und wieder daran erinnert? Dann geh raus, pflücke dir irgendwo ein Kleeblatt (das darf übrigens auch nur drei Blätter haben, denn Glück fragt nicht nach vier Blättern ;-)) und presse dieses Blatt. Um es aufzubewahren, laminiere es und lege es dir dorthin, wo du jeden Tag erinnert werden möchtest.

 

Wir haben unsere kleinen Glücksbotschafter an vielen Stellen verteilt. Sie erinnern uns immer wieder ans kleine Glück.

 

Kennst du das Glückchen?

 

Frage einen Erwachsenen und er wird dir alle möglichen Erklärungen liefern wollen. Marion hatte eine Begegnung mit einem kleinen Mädchen, das ihr voller Stolz vom "Glückchen" erzählte. Marion überlegte, was das sein könnte. Sie dachte an einen Marienkäfer oder irgendwas, worüber das Kind sich gerade gefreut hat. Weit gefehlt. Das Glückchen ist ganz etwas anderes. Das Mädchen hat bei seiner Uroma miterlebt, wie Hühnerküken ausgeschlüpft sind. Dass die Mutter als "Glucke" bezeichnet wird, hat das Mädchen schnell erfasst. Als nun das erste Küken geschlüpft war, war es ja das Kind der Glucke, also ein "Glückchen". 

 

Konnten wir dir jetzt ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Musstest du schmunzeln? Dann haben wir dir einen kleinen Glücksmoment geschaffen und freuen uns darüber. 

 

Wir wünschen dir, dass du dir auch selbst solche Glücksmomente schaffst, indem du achtsam und dankbar das Leben bestreitest.

 

Herzliche Grüße

Petra und Marion

 

"Nicht die Glücklichen sind dankbar.

Es sind die Dankbaren, die glücklich sind."

(Sir Francis Bacon, englischer Philosoph)