24. Dezember: Sei du das Licht für andere

Heute feiern viele Menschen die Geburt Jesu. Das Symbol für die christlichen Weihnachtstage ist dieser kleine hellerleuchtete Stall irgendwo auf einem Feld. 

Und über dem Stall strahlt ein Stern. Die Geschichte ist uns allen hinlänglich bekannt. 

Doch blicken wir einfach mal "hinter die Kulissen" der Christnacht, denn die Symbolik in der Geschichte sollte uns ganz sicher nicht dazu verleiten, uns mit immer größer werdenden Geschenken bescheren zu wollen oder dem mehrgängigen Weihnachtsmenü so unendlich viel Bedeutung zu schenken.

Maria und Josef fanden Unterschlupft in einem Stall. Das einzige, was die Nacht darin erhellte, war das strahlende Leuchten des Kindes. Um das Kind zu wärmen, schnaubten Ochs und Esel. Warum überhaupt diese beiden Tiere? Warum kein stattliches Kamel oder ein herrschaftlicher Hengst? Warum diese beiden einfachen Tiere? 

Sie sollten uns wohl zeigen, dass JEDER von uns ganz besonders wichtig für einen anderen sein kann. Es kommt nicht darauf an, was wir haben oder tun. Es kommt darauf an, wer wir sind. Und mit diesem SEIN können wir das Licht für andere darstellen. Wir können den Unterschied machen. 

Vermutlich kommen dann auch zu uns nicht als erstes die heiligen und prunkvollen Könige, sondern zuerst kommen die Hirten, diejenigen, die die Tiere bewachen während das "hohe" Volk schläft. Und eben diese Hirten sind es, deren Herzen vor Freude überquillen, wenn wir ihnen ein Licht anzünden.

 

Wie wäre es,

  • wenn du die letzten Tage des Jahres nutzt, um nach einem Menschen in deinem Umfeld Ausschau zu halten, einem "Hirten", dem du ein Licht anzünden kannst. Es sind die unscheinbaren, die stillen, die manchmal fast unsichtbar erscheinenden Menschen, die dein Licht ganz besonders gut gebrauchen können
  • Zünde ein Licht für diesen Menschen an und betrachte die Flamme. Überlege dir drei Dinge, die du dem von dir ausgewählten Menschen wünschst. Sende diese Wünsche gedanklich zu diesem Menschen.
  • Wohnt der Mensch in deiner Nähe? Dann gehe bei ihm vorbei. Du kannst deine Botschaft auch "auf Abstand" loswerden.
  • Rufe diesen Menschen an, gib deine Botschaft durch ohne Erwartung. (Du wirst deinen "Hirten" überraschen und damit auch dir selbst etwas Gutes tun.)

Deine Botschaft ist ein Licht für dein Gegenüber. Deine Botschaft erhellt die Seele deines "Hirten" und sie wird auch deine eigene Seele strahlen lassen. Es ist nämlich ein wunderbares Gefühl, Licht zu senden.

 

 

Wir nutzen hier und heute die Gelegenheit, dir, liebe Andrea von Herzen zu danken für das wunderbare Licht, das du immer wieder aussendest. Und HEUTE senden wir dir eine Extraportion von unserem Licht für dich, deine Seele und die, die dir wichtig und wertvoll sind. Fühl dich umarmt.

 

Euch allen wünschen wir ein beSINNliches Weihnachtsfest voller Licht und Liebe.

 

Von Herzen

Petra und Marion